Interview mit unserem neuen Centermanager

Im DollartCenter weht ein frischer Wind von der Ostsee. Von der Ostsee? Ja, richtig, denn wir freuen uns sehr, David Bartels als unseren neuen Center- und Standortmanager begrüßen zu dürfen. Als gebürtiger Ostfriese ist er kein Unbekannter in der Region und kehrt nach vielen Jahren bundesweiter Tätigkeit zurück von der Ostsee in seine Heimat.
Was er für die Zukunft des Centers plant und warum ihm der persönliche Austausch so wichtig ist, erfährst du in unserem kleinen Kennenlern-Interview.

Redaktion: Moin David! Herzlich Willkommen in Emden! Schön, dass du „an Bord“ bist und, dass wir einen „echten Ostfriesenjung“ als neuen Standort- und Centermanager begrüßen können. Wie fühlt es sich an, nach der Zeit in der Ferne wieder in Ostfriesland die Ärmel hochzukrempeln?

David Bartels: Moin! Es fühlt sich großartig an. Nach meiner Zeit in ganz Deutschland, in der ich vielfältige Erfahrungen sammeln konnte, war der Wunsch groß, „anzukommen“. Da ich seit letztem Jahr alleinstehend bin, war ich örtlich flexibel, aber mein Herz hat mich zurück nach Ostfriesland gezogen. Ich freue mich riesig darauf mit viel Enthusiasmus und frischen Ideen beruflich, aber auch familiär anzukommen. Es ist einfach schön, wieder zu Hause zu sein.

Redaktion: Viele Kunden kommen zum DOC, weil sie die persönliche Atmosphäre schätzen. Was ist dein Plan – wird jetzt alles einmal auf links gedreht?

David Bartels: Keine Sorge, ich werde sicher nicht plötzlich alles auf den Kopf stellen. Mein Ziel ist es, ein verlässlicher Partner zu sein und eine Kultur des Miteinanders zu etablieren. Ich schaue mir an, was gut funktioniert und verbessere es gemeinsam mit meinem Team, den Kunden und den Mietern. Und dort, wo es mal hakt, packen wir es an und beheben das Problem.

Redaktion: Wir Ostfriesen sagen ja gerne: „Wat de een sien Uhl, is de anner sien Nachtigall.“ – Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Wie willst du es schaffen, dass sich bei uns im DollartCenter weiterhin alle wohlfühlen?

David Bartels: Für mich ist das DOC viel mehr als nur eine Immobilie: Es ist das pulsierende Herz unserer Gemeinschaft. Jetzt die Chance zu haben, dieses Herz mit frischen Ideen weiterzuschlagen zu lassen, ist eine riesige Freude. Besonders
unsere individuellen Einzelhändler sind für mich das „Salz in der Suppe“, nein „der Kluntje im Tee“, das Besondere, das uns von anderen abhebt.

Redaktion: Dein Marketing-Konzept für 2026 steht unter dem Motto „In die Köpfe – nicht nur zum Einkaufen“. Was genau ist dein Plan? Sollen wir nur noch zum Vergnügen kommen?

David Bartels: Einkaufen bleibt natürlich die Basis, aber ich möchte mit meinem Team das DollartCenter zum „Alltags- & Erlebnis-Hub der Region“ werden lassen. Das Center soll ein „Dritter Ort“ werden – ein sozialer Ankerplatz, an dem man sich gerne aufhält. Und, weil ich in der Vergangenheit bei vielen Eltern und Alleinerziehenden Klagen über Stress beim Wocheneinkauf wahrgenommen habe, plane ich auch unter dem Motto „Mutti/Vati geht shoppen – das Kind ist versorgt“ etwas. Sobald passende Flächen frei werden, möchten wir eine Multi-Funktionsfläche einrichten, die als Indoor-Spielecke, Auftrittsort für Chöre und Musiker, Ort für Lesungen oder Plattform für Vereine genutzt werden kann. Dazu werden wir zukünftig verschiedene Vereine und soziale Einrichtungen in unser Konzept integrieren, Musiker kontaktieren und hoffen auf regen Zulauf, denn auch für die Vereine und Künstler entsteht hierdurch ein Mehrwert, der sich in neuen Mitgliedern, aus der Nutzung resultierenden Auftritten oder Spenden an den Verein niederschlagen kann.

Redaktion: Wie planst du den Austausch mit den Kundinnen und Kunden zu gestalten und sicherzustellen, dass du die Bedürfnisse richtig erfasst?

David Bartels: Genau hierfür startet nun eine Kundenumfrage, bei der die Wünsche der Kundinnen und Kunden direkt erfragt werden. Was funktioniert gut? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Durch diese Rückmeldung ist es uns möglich die Ergebnisse gezielt zu berücksichtigen und festzustellen, wie sich unsere Zielgruppen zusammensetzen, wo wir Potenzial noch ungenutzt lassen und wie wir uns zukünftig positionieren. Für die Teilenehmenden besteht die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen, sodass auch für die Kunden direkt ein Mehrwert entsteht. Die Teilnahme ist bis zum 31.01.2026 möglich und wir verlosen 1x 250€ und zusätzlich noch 10 x 25 € Einkaufsgutscheine für unser Center.

Redaktion: Zum Abschluss noch ein paar ganz persönliche Fragen: Als Heimkehrer nach Ostfriesland – was hast du in deiner Zeit „auswärts“ am meisten vermisst?

David Bartels: Das ist einfach: Ich habe die Weite und die ehrliche, bodenständige und zuversichtliche Art der Menschen hier vermisst! Ich freue mich auf die vielen, kurzen, ehrlichen Begegnungen, die durch die tägliche Arbeit entstehen und die hier noch diesen persönlichen Charakter haben.

Redaktion: Freude ist ein gutes Stichwort: Worauf freust du dich am meisten, wenn du nach Feierabend die Bürotür hinter dir abschließt?

David Bartels: Ich freue mich darauf, wieder die frische Nordseeluft zu atmen und zu wissen, dass ich genau dort bin, wo ich hingehöre. Und nach Feierabend geht nichts über den weiten Blick über das Land, einen ausgiebigen Spaziergang mit meinem vierbeinigen Kumpel „Dino“ und gemütliche Abende auf dem Balkon. Aber dafür muss erstmal der Sommer ganz schnell zurückkommen.

Redaktion: Wenn ein Besucher eine Anregung oder Kritik zum Center hat – wie kann er dich am besten erreichen?

David Bartels: Mir ist der Dialog sehr wichtig – insbesondere, wenn es um Kritik oder Anregungen geht. Am einfachsten ist es mich über unser allgemeines Infopostfach info@doc-emden.de zu erreichen oder einfach im Büro vorbeizukommen, dann gibt´s auf Wunsch auch frischen Tee. Ich freue mich auf jeden Schnack!

Redaktion: Letzte Frage – versprochen! Was ist dein Wunsch für die Zukunft des Dollart Centers?

David Bartels: Dass es ein Ort bleibt, an dem man nicht nur einkauft, sondern sich wohlfühlt. Ein Treffpunkt für die Region – lebendig, herzlich und typisch ostfriesisch.